Obwohl für den Menschen die Suche nach der Wahrheit in allem, was ihn betrifft, das Allerwichtigste ist, könnten nur wenige Menschen von sich behaupten, daß sie fähig sind, sachlich und unvoreingenommen nach der Wahrheit zu suchen. Andere werden dabei durch dieses oder jenes behindert und vermögen daher nicht einmal klar zu sehen, selbst wenn sie sich noch so sehr bemühen, bis zur Ermattung.
Der Kampf des Lichtes mit dem Dunkel auf Erden
Rufe erschallen, und manche von ihnen können Euch auch übermittelt werden. Ein Teil von ihnen ist erklärender Natur – in ihnen werden Euch Bilder gegeben, die Euch helfen sollen, Euch aufzurichten, oder es wird ein Geschehen beschrieben, von dem Ihr wissen dürft.
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Zum 6.12.2024
Während der Herr auf dem Berge wirkte und mit Sorgen die Berufenen ermahnte, wuchs in der Welt – zunächst im Untergrund, aber danach auch schon offen – eine immer stärker werdende Strömung an, die die Menschheit letztlich in ein bisher nie gesehenes Wüten des Krieges stürzte. Vergeblich waren all die Worte des Gesandten, vergeblich seine Ratschläge, Hinweise und Warnungen … die Berufenen nahmen nichts davon ernst genug und aufrichtig an, sondern verharrten in ihren Fehlern und wurden nicht zu Kanälen, welche geholfen hätten, die Welt in ein erhebendes lichtes Weben zu hüllen, und welche alles Dunkel vertrieben hätten. Das Ergebnis davon war die Herrschaft des Dunkels, das Scheiden des Herrn von der grobstofflichen Erde.
Mühe (Insel Man, 10.6.2025)
Menschen, stellt Euch nur einmal die Mühe vor, welche der Menschensohn aufgewendet hat, um Euch zu helfen. Mit welch nicht nachlassendem inneren und irdischen Bemühen er sich seinem Weg zur Erfüllung widmete. Sein ganzes Inneres war erfüllt von einer unermeßlich großen Sehnsucht, das zu vollbringen, wozu er auf die Erde gekommen war. Diese Sehnsucht erzeugte einen Druck, der ihn dazu trieb, unablässig zu suchen, wie er seine Mission zu erfüllen habe. In der ihm selbst nicht bewußten Vorbereitungszeit bereiste er viele ferne Länder – zu einer Zeit, als das noch nicht so einfach war wie heute – und es reuten ihn weder die Zeit noch die Mühen noch die Mittel, die mit dem Erlangen von Erkenntnissen sowie dem Finden oder Vollbringen von etwas Notwendigem verbunden waren.
Zufriedenheit mit sich selbst
Wie leicht verfällt der Mensch in Bequemlichkeit, sobald die größte Not, die ihn zu lebhafterer Bewegung zwang, auch nur ein wenig nachläßt. Es scheint, als ob es für den Menschen nötig wäre, Schweres zu durchleben, weil er aus eigenem Wollen nicht imstande ist, für eine lange Zeit eine ausreichend große Beweglichkeit zu entwickeln, die für die richtige Entfaltung seines Geistes notwendig ist. Selbst die Sehnsucht nach der lichten Heimat, die doch in jedem lebendigen Geiste brennen muß, hält bei den Menschen meistens nicht länger an als bis zum ersten Schritt, auf den eine allmähliche Ermattung folgt und die Zufriedenheit mit dem, was sie bereits erreicht haben.
Über die Aufgabe des Schwertträgers Imanuels (zum 7.9.2025)
Wie bei vielem anderen, was nach dem Willen Gottes geschehen soll, machen sich die Menschen auch von der Aufgabe und der Art des Wirkens des Schwertträgers Imanuels eine falsche Vorstellung – sofern sie überhaupt auch nur ein wenig darüber nachdenken. Das sollten sie aber, denn die Anwesenheit des Schwertträgers Imanuels auf der grobstofflichen Erde ist für den Verlauf des Reiches der Tausend Jahre von grundlegender Bedeutung und betrifft in gewisser Weise mehr oder weniger alle, die gelobten, Gottes Willen zu erfüllen.
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Die Stimme des Herrn (zum 6.9.2025)
Eine Tatsache, die kein Mensch leugnen kann, ist, daß diejenigen, die sich zur Gralsbotschaft bekennen, uneinig sind. Das ist so auffallend und ins Auge springend, daß man es nicht übersehen kann. Viele halten sich darüber auf, manche empören sich sogar, andere hingegen suchen die Anhänger der Botschaft auf irgendeine Weise zu vereinen … doch nichts davon hilft, und Uneinigkeit, Zersplitterung und sogar gegenseitige Feindseligkeit nehmen noch weiter zu. In dieser Hinsicht geht es immer weiter bergab, und was früher nur von einigen wenigen dreisten, fanatischen Einzeltätern begangen wurde, die zu Recht Verachtung erregten, wird heute allmählich zu etwas Alltäglichem, worüber niemand mehr stutzt.
Die Verankerung des neuen Bundes
Als der Menschensohn während seines Erdenwirkens die ersten Fäden zu dem neuen Bund verankerte, sollte dies die Grundlage für eine feste Brücke bilden, die bestimmt war, die Menschheit für immer mit dem Schöpfer zu verbinden. Der Aufbau, den er bringen wollte, gelang jedoch infolge des Versagens der Menschen nicht, und nach Abscheiden der Gesandten blieben davon nach und nach nur die eigentlichen Grundlagen übrig, während alles andere zusammenbrach. Es gab niemand mehr, der durch sein Wirken die feste Verankerung des neuen Bundes aufrechterhalten hätte, und so lösten sich die Fäden und zerrissen. Die Menschheit stellte sich erneut gegen den Gottgesandten.
Die Errichtung des Reiches der Tausend Jahre
Die größten geistigen Ereignisse und Meilensteine gingen fast immer unbemerkt an der Menschheit vorüber, obwohl ihre Bedeutung so weitreichend war, daß die Menschen innerlich von nichts anderem hätten erfüllt sein können, wenn diese Geschehnisse auch ihr Empfinden berührt hätten und sie sich dem laufenden Geschehen voll und ganz geöffnet hätten. Dann hätten sie erkannt, welche unermeßlichen Gnaden aus dem Lichte zu ihnen strömen, und sie wären ihnen jubelnd entgegengegangen.
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Hierfür seid Ihr geboren
Für diese Zeit seid Ihr auf Erden geboren worden, damit Ihr beim Aufbau des Tausendjährigen Reiches helft. Der Herr ruft Euch in den Dienst! Ihr sollt mit vollem Einsatz und mit Eurem ganzen Wesen in der Grobstofflichkeit das ausführen, was Euch von oben als Gebot zugeführt wird. Ja, Gebot! Denn Ihr wurdet außerordentlich beschenkt, und nun ist es an der Zeit, Euren Teil der Verpflichtung zu erfüllen und zu vollbringen. Zu nichts anderem wurden Euch all die Gaben und sämtliche Vorbereitungen zuteil, als daß Ihr sie nun im vollen Bewußtsein Eurer Aufgabe anwendet.